cf. figs-edu.html cf. repcard4e.pdf - OECD/UN? education report
D largest univ: LMU 47,000 eingeschrieben 2004 Köln 45,000 (traditionally the max) Fern Uni Hagen 44,000 [radio? Welt? bdw?]

[bdw 12/2004] Drittmittel 2002 German Hochschulen 3.3 bn. € (+7.5% to 2001) = avg. 79.600€ per prof. position about 1/2 for univ. w. medical institutes (where only 5% of students). Without medical institutes:
per prof.pos. total
TH Aachen 391,000€ 126 million €
Univ. Stuttgart 351,000€ 105 million €
Univ. Karlsruhe 275,000€ 78 million €
TU München 248,000€ 102 million €
TU Bergakademie Freiberg199,000€ 22 million €
Univ. Bremen 195,000€ 61 million €
TU Darmstadt 191,000€ 54 million €
Univ. Kaiserslautern 191,000€ 28 million €
TU Clausthal 190,000€ 16 million €
TU Braunschweig 179,000€ 44 million €


[Spiegel Online, 13 Sep 2004] In Deutschland bilden Chinesen mittlerweile die größte Gruppe ausländischer Studenten. Im Jahr 2003 waren laut Deutschem Akademischen Austauschdienst (DAAD) über 20.000 Chinesen an deutschen Hochschulen eingeschrieben - dreimal so viel wie im Studienjahr 1999/2000.
[BdW 4/2005]
students (female)
1999/00 1,777,956 (45.3%)
2000/01 1,799,388 (46.1%)
2001/02 1,868,666 (46.7%)
2002/03 1,939,233 (47.4%)
2003/04 2,019,831 (47.4%)
2004/05 1,966,243 (47.9%)

OECD: D bildung unter-finanziert
18. März 2004 http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,291124,00.html german teachers from: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,grossbild-305249-299015,00.html
school http://www.zeit.de/2004/30/01__leit_2_30 250,000 sitzenbleiber Denn kaum ein anderes Schulsystem produziert so viele Wiederholer wie das deutsche. Jeder vierte Schüler bleibt bis zur zehnten Klasse einmal hängen. Weitere zehn Prozent werden vor ihrer Einschulung um ein Jahr zurückgestellt, bleiben also sitzen, bevor die Schule überhaupt begonnen hat. Untersuchungen verweisen darauf, dass die Klassenwiederholung außer einer künstlichen Verlängerung der Ausbildungszeit wenig bringt. In den Fächern, an denen er gescheitert war, verbessert sich der Schüler nur kurzfristig. In den anderen Disziplinen schaltet er gelangweilt ab. Warum soll er auch Physik wiederholen, wenn er in Englisch schlecht ist? Eine europäische Studie kommt deshalb zum Schluss, »dass die negativen Folgen des Sitzenbleibens gegenüber den zu erwartenden Vorteilen bei weitem überwiegen«. Als ob Japan und England, Schweden und Finnland keine Leistungsgesellschaften wären! Diese Länder haben das Sitzenbleiben weitgehend abgeschafft und damit den Lehrern die Möglichkeit genommen, Problemschüler nach unten weiterzureichen. Bei allen internationalen Schulvergleichen schneiden sie weit besser ab als die Deutschen. Hinter der deutschen Leidenschaft für das Aussortieren in der Schule steckt ein besonderes Verständnis von Lernen und Unterrichten – bei Pädagogen, Eltern, ja bei den Schülern selbst.
EDU http://www.zeit.de/2004/33/Hauptsch_9fler http://www.zeit.de/2004/33/Hauptschüler Fast ein Viertel aller 15-Jährigen, das hat die Pisa-Studie ergeben, gehört zu dieser Risikogruppe, die keine Chance auf dem Arbeitsmarkt hat. Jeder Zehnte gar bleibt in Deutschland ganz ohne Abschluss, das sind 85000 Jugendliche jedes Jahr. Gerade sie spüren die Folgen eines sich dramatisch verändernden Arbeitsmarktes, in dem Fließbandarbeit und Hilfsarbeiterjobs selten geworden sind. Und da Facharbeiter aus Osteuropa niedrige Löhne akzeptieren, sind auch die Lehrstellen knapp geworden, für die wenigen, die es noch gibt, stehen die Hauptschüler nach Realschülern und Gymnasiasten hinten an. Als wäre das noch nicht genug: Ihrer Schule wurde in der öffentlichen Diskussion auch noch der Name genommen, Hauptschule wurde durch Restschule ersetzt. Trotz der Namensänderung in den Köpfen schleichen jeden Morgen um acht Uhr 1,5 Millionen Schüler in ihre Hauptschulen. Jedes Jahr macht ein Viertel aller Schüler in Deutschland den Hauptschulabschluss. Ihre Leistungen fallen dabei in Bayern, Sachsen oder Baden-Württemberg besser aus als in Stadtstaaten und auch besser als in jenen Bundesländern, die zusätzlich zum gegliederten System noch die Gesamtschule haben, die gute Hauptschüler an sich bindet. Es gehört zur deutschen Wirklichkeit, dass das Bildungssystem Jahr für Jahr Tausende junger Menschen in eine Zukunft entlässt, in der man für sie kaum noch Verwendung findet. Allerdings, so früh wie in Deutschland, nämlich nach der vierten Klasse, sortiert kaum ein Land seine Schüler nach Leistung und Begabung. Deutschland hat die homogensten Schulklassen und es dennoch nicht geschafft, die Schwachen zu fördern und die Starken zu fordern. Stattdessen wurden die sozialen Unterschiede zwischen Gymnasium und Hauptschule verstärkt. Mittlerweile geht die Hälfte der Kinder von gut Verdienenden und Akademikern aufs Gymnasium, nur zehn Prozent auf die Hauptschule. Dagegen gehen 40 Prozent der Kinder aus Arbeiterfamilien zur Hauptschule, nur zehn Prozent besuchen ein Gymnasium. Obwohl die Sozialstruktur in Ländern wie Schweden oder England, die erheblich besser in der Studie abgeschnitten haben, nicht anders ist als in Deutschland. Annika und Sabrina gehören zu den 250000 Kindern, die jedes Schuljahr nicht versetzt werden. 34 Prozent aller 15-Jährigen haben die Schule nicht planmäßig durchlaufen, sind mindestens einmal sitzen geblieben oder bereits verspätet eingeschult worden, so viele wie in kaum einem anderen Land. In Deutschland, sagt Baumert, herrsche immer noch die Lehrermentalität: »Ich hab hier nicht die Verantwortung.« Die Lehrer sagen immer, ich habe die falschen Schüler und kann deshalb keinen guten Unterricht machen. »Aber wir haben nicht mehr problematische Familien als Schweden, wir haben kein Problem zusätzlich, nur wir gehen mit jedem schlechter um.« Zudem sei es auch nicht wahr, dass immer alles schlimmer werde, wie es die Lehrer ständig behaupten. 1970, sagt Baumert, waren 18 Prozent der Hauptschüler ohne Abschluss. Heute sind es nur noch zehn Prozent. Aber für die gibt es immer weniger Chancen. Wichtig sei es, die Qualität an den Hauptschulen zu verbessern. Durch Änderung der Sozialform, Gruppenarbeit statt Frontalunterricht, verändere man noch nicht die Inhalte. Die Hauptschüler, sagt Baumert, haben generell weniger Vorwissen und verstehen langsamer. Oft würden sie jedoch nur beschäftigt, mit gelenkten Aufgaben, die einfacher und repetitiver sind als die der Realschüler. Das größte Problem sei die fehl ende Kompetenz der Lehrer, sagt Baumert. Er zitiert die Pisa-Studie, in der Hauptschullehrer gefragt wurden, welche ihrer Schüler sie zu jenen zählen, die aufgrund ihrer Leistungen bei der Studie als potenzielle Risikoschüler eingestuft wurden. Weniger als 15 Prozent der Schüler wurden von den Lehrern als Risikoschüler erkannt. Für Baumert stehen die Schuldigen fest. Nach diesem Jahr nun gehen alle acht Schüler von der Schule ab. Die letzten zwölf Monate verbringen sie im Rahmen eines berufsvorbereitenden Jahres an einer Berufsschule, dort, wo all diejenigen landen, die ihre Pflichtschuljahre hinter sich gebracht, aber noch keinen Abschluss geschafft haben. Die meisten rutschen danach in die Sozialhilfe. Etwa drei Viertel der Schüler aus dem berufsvorbereitenden Jahr schaffen es laut Hamburger Schulbehörde nicht, Arbeit zu finden. Und der Sozialhilfebericht des Statistischen Bundesamtes von 2003 hat ergeben, dass 45 Prozent aller Sozialhilfeempfänger Hauptschüler waren und 13 Prozent gar keinen Abschluss hatten. Am Ende eine sehr viel teurere Lösung als jene, die den Lehrern von Sabrina und Annikas Schule vorschwebte.